Älteste Spezialsammlung für Spielzeug in Deutschland

Deutsches Spielzeugmuseum
Sonneberg

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Museumsnacht: „Klänge, Töne, Laute“

Museumsnacht: „Klänge, Töne, Laute“

Deutsches Spielzeugmuseum und Astronomiemuseum Sa, 15. Mai, 18-24 Uhr Museumsnacht: „Klänge, Töne, Laute“ Somso-Museum: ein weiteres Sonneberger Museumsnacht-Ziel

Am 15. Mai: eine lange erlebnisreiche Museumsnacht
Am Sonnabend, dem 15. Mai, findet zum siebten Male die Regionale Museumnacht in Südthüringen und Oberfranken statt.  In der Spielzeugstadt Sonneberg locken gleich drei Museen mit speziellen Angeboten.
Das Deutschen Spielzeugmuseum wartet mit einem anspruchsvollen und vielseitigen Programm auf. Nach dem gemeinsamen Motto „Klänge, Töne. Laute“ beginnt es ab 18 Uhr mit „musikalische Spielereien“, ausgeführt von Schülern der Musikschule des Landkreises. Danach, ab 19 Uhr, verführen faszinierende Klänge eines fast vergessenen urfränkischen Instrumentes zu einer musikalischen Zeitreise vom Mittelalter bis zur Barockzeit: Der Dudelsack wird in verschiedenen Varianten und Klangfarben von der Familie Remde, Coburg, vorgestellt. Das musikalische Highlight, ein Konzert des Gitarristen und Klangkünstlers Falk Zenker, beginnt zu vorgerückter Stunde, um 22 Uhr. In Falk Zenkers Musik  verschmelzen Elemente aus Jazz, Klassik und Flamenco, aus mittelalterlicher Musik und experimentellen Sounds zu einer eigenen Klangsprache. Mit seiner virtuosen Gitarre, ungewöhnlichen Klangelementen und Live Elektronik lässt Falk Zenker bildreiche Klangwelten entstehen. Das Außergewöhnliche: Falk Zenkers Klangerlebniswelt  setzt sich im Kuppelsaal des Museums fort. Der Künstler hat die Sonderausstellung „Von Sonneberg in alle Welt“ mit einer Klanginstallation bereichert.  Ohne ein spezielles Programm für Kinder kommt das Deutsche Spielzeugmuseum auch in der Museumsnacht nicht aus. Eigens für sie finden ab 18.30 Uhr „Kinderzaubereien“  und ab 20.30 Uhr eine Kasperle-Theater-Aufführung statt. Erst wenn es dunkelt, um 21.30 Uhr, startet die „Schatzsuche“ für mutige und neugierige  Kinder. Mit einem nächtlichen „Feuerzauber“  geht gegen 23.30 die Spielzeugmuseums-Nacht vor
Das Team des Astronomiemuseums der Sternwarte Sonneberg  hält für die Museumnacht am 15. Mai eine Reihe spannender Vorträge und Führungen bereit.  „Poesie und Geschichten vom Sternenhimmel“ heißt eine spezielle Museumsnacht-Führung, die um 19.30 Uhr, um 20.30 Uhr und um 21.30 Uhr angeboten wird.  Ab 19 Uhr findet ein Vortrag unter der poetischen Fragestellung „Sind wir Sternengucker?“ statt, um 20 Uhr ein ganz anders ausgerichteter Vortrag rund um das Thema „Raumfahrt aktuell“. Bei klarem Himmel haben Besucher  ab 22 Uhr Gelegenheit zur Beobachtung astronomischer Objekte,  beispielsweise der Planeten Venus oder Saturn. Bei schlechter Witterung führen eindrucksvolle Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble durch die Vielfalt und Schönheit des Universums.
Als ein drittes Museum wird das Somso-Museum in diesem Jahr für das Museumsnacht-Publikum geöffnet sein. Das liebevoll eingerichtete Haus bietet anhand von historischen Erzeugnissen Einblicke in die mehr als 100-jährige Historie des Unternehmens. Vom Deutschen Spielzeugmuseum aus sind es nur wenige Schritte bis zum Gründungshaus des Familienunternehmens  in der Beethovenstraße 29.  Für das Somso-Museum, das sich zum ersten Mal zur Teilnahme entschlossen hat, gelten ausnahmsweise noch nicht der gemeinsame Eintrittspreis und Busfahrplan, jedoch eine eigene,  ebenfalls sehr günstige Entgeltregelung.
Der Besuch aller anderen Museen in Thüringen und Oberfranken und die Omnibusfahrt von Ort zu Ort kosten im Vorverkauf für Erwachsenen nur 2 Euro,  an der Abendkasse in den jeweiligen Häusern  4 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis zu 16 Jahren ist der  Besuch frei. Der Vorverkuaf hat schon begonnen, Busfahrpläne und Programm können auf der gemeinsamen Web-Site der Museumsnacht-Museen - www.regionale-museumnacht.de  - abgerufen werden.
Eine solche Leistung ist nur durch die Unterstützung eines großzügigen Sponsors, der VR-Bank Coburg eG, möglich. Eine ganze Region erhält Gelegenheit, die  Vielfalt und die Besonderheiten ihrer Kulturstätten in abendlicher Atmosphäre zu genießen.