Von Sonneberg in alle Welt. Armand Marseille und die Ära der Porzellankopfpuppen
Sonderausstellung im Rahmen des thüringer Ausstellungsprojektes "250 Jahre Porzellanland Thüringen"
Armand Marseille und die Ära der Porzellankopfpuppen.
Sonderausstellung im Rahmen des thüringenweiten Ausstellungsprojektes
„250 Jahre Porzellanland Thüringen“
Armand Marseille (1856-1925) war der vermutlich größte Porzellan-Puppenkopfhersteller. Millionen von Biskuitköpfen tragen seine Initialen. Seine Produkte wurden in alle Länder der Erde verkauft. In wenigen Jahren avancierte die in Köppelsdorf bei Sonneberg ansässige Porzellanfabrik zum Branchenriesen. Einzelne Puppenköpfe waren so erfolgreich, dass sie über 40 Jahre hergestellt wurden. Heute sind die so genannten »Biskuitpuppen« von Armand Marseille mit ihrem zarten, pfirsichsamtenen Teint und ihrem unvergleichlichen Gesichtsausdruck begehrte Sammelobjekte. Die Ausstellung aus Beständen des Deutschen Spielzeugmuseums repräsentiert ein reizvolles Randgebiet in der Geschichte des Thüringer Porzellans.
