Die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum des Deutschen Spielzeugmuseums finden im Oktober ihren Höhepunkt. Im Vorfeld der Regionalen Kultournacht am Samstag, 17. Oktober 2026 lädt der Museums- und Geschichtsverein deshalb im Rahmen seiner historischen Reihe um 17 Uhr zum Vortrag mit Hilmar Rempel ein. Der passionierte Heimatforscher gibt einen Überblick zur wechselvollen Geschichte des Museums von der Gründung bis zur Gegenwart.
Das älteste Spielzeugmuseum Deutschlands befindet sich noch heute in einem repräsentativen neoklassizistischen Gebäude in Sonneberg, in dem im Jahr 1901 auch seine Anfänge liegen. Ursprünglich als Industrie- und Gewerbeschule erbaut und bis 1937 auch für die Ausbildung der Spielzeuggestalter, Maler und Modelleure genutzt, beherbergte es von Beginn an museale Räume zur Ausstellung von Schülerarbeiten sowie einer „Vorbildersammlung“ mit Spielzeug aus aller Welt. Am 07. Oktober 1901 gründeten 125 Kaufleute, Lehrer und weitere bekannte Persönlichkeiten das Gewerbemuseum und den Museumsverein. 1929 ging daraus das Spielzeugmuseum hervor, welches seit 1937 die gesamten Räumlichkeiten in der Beethovenstraße 10 einnimmt.
Hilmar Rempel zeichnet in seinem Vortrag die Höhen und Tiefen des Hauses nach: von den Anfängen in enger Verflechtung von Museum, Gewerbeschule und Verein, über die schweren Zeiten während des Zweiten Weltkriegs, die durch den FDGB-Feriendienst verursachten Besuchermassen zu DDR-Zeiten bis hin zur Errichtung des futuristischen Neubaus.
Die Veranstaltung des Sonneberger Museums- und Geschichtsvereins e.V. findet im Kleinen Saal des Museums statt und kostet keinen Eintritt.
Der Vortrag bildet den idealen Auftakt zur Regionalen Kultournacht, die gleich im Anschluss von 18 bis 23 Uhr unter dem Motto „miteinander“ stattfindet. Bändchen sind im Vorverkauf für 6 € und an der Abendkasse für 7 € erhältlich.
Termin in der Übersicht:
Sa, 17.10.2026
17:00 Uhr
125 Jahre Deutsches Spielzeugmuseum
Fachvortrag von Hilmar Rempel
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

